Patenprojekt des Freundeskreises

Seit einigen Jahren führt die Schiedsrichtervereinigung Wetzlar ein Patenmodell für Schiedsrichterneulinge durch. Dabei werden die neuen Schiedsrichter in ihren ersten Spielen nach individuellem Bedarf und Leistungsstand in unterschiedlichen Spielklassen insgesamt bis zu drei mal von erfahrenen Schiedsrichtern begleitet und mit Rat und Tat unterstützt. Der Schwerpunkt der Patenunterstützung liegt dabei in erster Linie nicht auf den während des Spiels vom Schiedsrichter getroffenen Entscheidungen nach Regel 12. Viel mehr geht es darum, dass die neuen (meist jungen) Schiedsrichter bei ihren ersten Schritten in ihrer neuen ungewohnten Tätigkeit Unterstützung finden. Schwerpunkte sind:
- (Ungewohnte) anfallende administrative Dinge richtig durchzuführen (Platz-/ Passkontrolle, Abstellen von Mängeln, Spielbericht, Anweisungen während des Spiels beachten u.v.m.)
- Auftreten und Außendarstellung des Schiedsrichters (Vorstellen bei den Mannschaften, Kleidung des Schiedsrichters, Zeichengebung während des Spiels, Lautstärke des Pfiffs, ...)
- Lauf- und Stellungsspiel, sowohl bei laufendem als auch bei ruhendem Spiel

Die notwendigen Nachbereitungen nach dem Spiel werden ebenfalls durch die Paten unterstützt.

Das Projekt ist mittlerweile in der Schiedsrichtervereinigung Wetzlar etabliert und zu einem festen Bestandteil des Starts in der Praxis für neue Schiedsrichter nach dem theoretischen Teil des Neulingslehrgangs geworden. Resonanzen sowohl von den betreuten Schiedsrichtern als auch von den Vereinen waren bisher durchweg positiv.


Koordinator des Patenprojekts ist Oliver Scharf.
Kontakt: ________
 
www.freundeskreis-srvgg-wz.de